1996
Auszeichnung in Düsseldorf für
Airbrush Kollage zum landesweiten Wettbewerb des Landes-Jugendwerkes der AWO NRW zum Thema „Hoffnung oder Horror? Wir blicken ins Jahr 2010“

So begann es (vermutlich…)

Der scharfe Geruch von Terpentin und Ölfarben erfüllten den dusteren Raum mit der über drei Meter hohen Zimmerdecke.
Dieser Raum hatte für die ca. 7-jährige Isabel etwas Geheimnisvolles.
Ein riesiges Durcheinander von halbfertigen Bildern auf Staffeleien und auf den Boden gestellt, vollendete Werke in Stapeln an der Wand und leere Keilrahmen, die noch auf das Motiv warteten. Pinsel in schmuddeligen Einmachgläsern und schmutzige, zerknitterte alte Lappen lagen überall herum. Farbpaletten mit dicken kleinen Häufchen Farbe.

Die Ölgemälde zeigten immer ein Thema: Szenen in Wäldern, Wiesen und allen denkbaren Plätzen draußen in der Natur, immer lebendig gehalten mit einem Reh, das durch das Dickicht lugt oder einem Fuchs, der über verschneite Wiesen läuft…

Sie war beim Herumstöbern in Opa Fritz’ Malatelier geraten. Ganz oben im dritten Stock, in dem alten Haus mitten in Herford. Es war wohl ihr alter Opa Fritz mit seinen Ölbildern, von dem Isabel die Liebe zur Malerei und zur Kunst im Allgemeinen hat. Und der ihr wohl auch ein bisschen den Hang zum Chaos und Konfusen vererbt hat.

Mit Bleistiftzeichnungen und Malereinen mit Abtönfarben fing es an.
Eines Tages wurde Isabel vom Grafiker Hans Zippel aus Bielefeld/ Schildesche auf die Bilder angesprochen, und sie bekam die Gelegenheit, ihm bei der Erschaffung seiner Airbrush-Werke über die Schulter schauen zu können. Irgendwann griff sie selbst zur Airprush-Pistole und verzierte Papier, Mopedtank, Eishockey- und Motorradhelm.

Bis heute widmet Isabel sich leidenschaftlich, sowohl beruflich als Grafikerin (BARNER idee.grafik.media. – isabelbarner.de), als auch privat (Bünder KunstKarree – kunstkarre.de) dem kreativen Gestalten.